SCHAUPLÄTZE
Calderis |
Meridian |
Typhon Primaris |
Calderis
AuSs-009
Feudalwelt
Einstufung: Solutio Prima
Aestimare: H321
Bevölkerung: 25 Millionen
Eine trockene Welt, die erstmals in der vergessenen Vergangenheit des Imperiums besiedelt wurde. Calderis ist eine Feudalwelt mit eigener Technologie, die aus einer frühen industriellen Entwicklung stammt. Ein imperialer Gouverneur überwacht den Planeten aus dem Orbit und stellt sicher, dass die Welt Männer und Erze als Zehnten abliefert. Gemäß dem Administratum "erlaubt" der Gouverneur den Space Marines auch regelmäßig die Rekrutierung von neuen Truppen.
Für die Space Marines ist der Planet natürlich eine Rekrutierungswelt und "gehört" somit ihnen. Aber sie haben weder genug Männer noch die Neigung dazu, eine konstante Präsenz auf dem Planeten aufrecht zu erhalten. Sie kommen nur alle paar Jahre oder Dekaden, um neue Rekruten zu gewinnen. Die feudale Gesellschaft und das harte Klima erweisen sich dabei als vorteilhaft, denn die Einwohner sind dadurch hartgesottene Anwärter für den Orden.
Der Planet leidet schon seit Jahrhunderten unter den gelegentlichen Angriffen wilder Orks. Aber in letzter Zeit haben die Grünhäute ungewohnt stark an Stärke und Macht gewonnen. Der Gouverneur hat daher die Planetaren Verteidigungskräfte (mit Ausrüstung der Imperialen Armee bestückt) mobilisiert, während der Orden fast ein Dutzend Brüder geschickt hat, um den Planeten zu sichern.
Doch die Schlacht verläuft nicht gut.
Meridian
AuSs-007
Hauptwelt des Subsektors
Einstufung: Exactis Secondus
Aestimare: A431
Bevölkerung: 32 Milliarden
Meridian ist das Machtzentrum des Imperiums im Subsektor Aurelia - eine planetare Metropole mit riesigen Stadttürmen, die sich aus der Landschaft erheben. Die Welt ist die Heimat von Milliarden imperialer Bürger und zudem eine industrielle Macht mit wertvollen Manufactoren, die alles von Haushaltswaren bis hin zu Waffen und Flugzeugen produzieren.
Für die meisten Bürger ist Meridian gleichbedeutend mit dem Subsektor Aurelia, denn der Planet stellt 90 % der Gesamtbevölkerung und der Ökonomie des gesamten Sektors. Der Gouverneur des Subsektors teilt diese Ansicht sehr wohl und betrachtet die anderen Welten unter seiner Herrschaft als kaum mehr als eine Ressourcenquelle. Seine Aufmerksamkeit richtet sich daher immer auf Meridian und dessen Verbindungen zum übrigen Imperium. Diese vorsätzliche Ignoranz der Ereignisse an der Front machen ihn ungeeignet, sein eigenes Reich zu verteidigen, während die Schwarmflotte ihre Invasion vorantreibt.
Selbst, wenn man die Tyraniden außer Betracht lässt, ist Meridian nicht andeutungsweise so sicher, die der Gouverneur vorgibt. Orks vom Clan der Blood Axe sammeln sich in den Schatten bestimmter Wohntürme, während Eldar immer wieder Überfälle starten, um Artefakte zu erbeuten, die aus den Ruinen von Typhon stammen.
Es liegt an den Space Marines, diese bürokratische Ignoranz zu durchbrechen und eine Verteidigungsmacht für Meridian und den ganzen Subsektor aufzustellen.
Typhon Primaris
AuSs-011
Wildwelt
Einstufung: Solutio Tertius
Aestimare: N121
Bevölkerung: 300.000
Typhon Primaris ist ein gefährlicher und ungastlicher Ort. Überwuchert von dichten Dschungeln in den Hochebenen und unpassierbar durch Sümpfe in den Tiefebenen. Orks sind dort heimisch, und vor mehreren Jahrhunderten haben sie die letzten Ahnen der menschlichen Kolonisten aus dem Dunklen Zeitalter der Technologie ausgelöscht. Diese Leute waren schon vor langer Zeit zum Bronzezeitalter zurückgekehrt, und prächtige Ruinen zeugen von ihrer Zivilisation. Space Marines haben diese Bevölkerung einst zum Rekrutieren herangezogen.
Die Orks auf Typhon Primaris leben in kleinen Gruppen, wie alle ihrer Art, abgesehen von den Wildorkstämmen auf Calderis. Der Waaaghboss Grakka da Skurj ist derzeit der mächtigste Ork auf Typhon.
Der Planet ist außerdem die Heimat kleiner Gruppen von Eldar Exoditen. Vor �onen stürzte ein Weltenschiff der Eldar auf diese Welt, und seine Überreste finden sich noch immer dort. Die Exoditen wissen davon nichts, spüren aber irgendwie den hohen Wert dieser ursprünglichen Welt.
Die menschliche Bevölkerung dieser Welt wird vom Imperium kaum beachtet. Es leben etwa 300.000 Menschen dort. Sie sind auf zahlreiche Forschungsstationen, Bergwerke und Ausbildungslager des Militärs verteilt. Als diese Gruppierungen sich wieder in Gesellschaften verwandelten, begannen die Space Marines, erneut mit der Anwerbung von Rekruten. Ein imperialer Gouverneur überwacht die Welt und ist hauptsächlich dafür verantwortlich, die Orks in Schach zu halten.
Weniger bekannt ist, dass eine kleine Anzahl Techpriester nach Typhon gekommen ist, um mehrere Technologiereste des Dunklen Zeitalters zu untersuchen, die in den ältesten Siedlungen gefunden wurden. Und die Tyraniden sind ebenfalls unterwegs, um die Sümpfe in den Tiefebenen der Welt zu befallen.